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Han Tol

Blockflöte

Han Tol ist seit 1994 Professor an der Hochschule für Künste in Bremen und ab 2018 auch an der “Schola Cantorum Basiliensis” in Basel berufen. Er hat an hundert Sommerakademien unterrichtet, von Innsbruck über Austin (USA) nach Bela Horizonte (Brasilien). Han Tols Konzertleben ist bemerkenswert vielseitig. Mit seinen Ensembles »La Dada« und »La Fontegara Amsterdam« hat er 20 Jahre lang ein umfassendes Repertoire erforscht, (ur-)aufgeführt und aufgenommen. 1999-2007 war er Mitglied des »Flanders Recorder Quartet«, womit er zahllose Konzertreisen nach Japan, Taiwan, Süd-Afrika, Mexiko, Amerika, Russland und Israel unternahm und 500 Konzerte in den grössten Konzertsälen Europas spielte. Mit vier ehemaligen Studentinnen, die unter den Namen “Boreas Quartett Bremen” auftreten, hat er fünfstimmige Werke vom Engländer Christopher Tye aufgenommen und aufgeführt. Diese Aufnahme zählt zu einer der letzten von insgesamt 40 CD’s, die er im Laufe vieler Jahre bei Teldec, Hyperion, Harmonia Mundi, EMI, OPUS 111, Aeolus, CPO und Globe aufgenommen hat. Han Tol publizierte Arrangements von alten Werken beim Heinrichshofen-Verlag. Eine neue Bearbeitung der ersten drei Cellosuiten von J.S. Bach für Blockflöte erschien 2016 in Korea, zusammen mit einer begleitenden CD-Einspielung.

Kursbeschreibung
Die Wahl des Repertoires ist frei. Am Morgen finden Einzelstunden statt, nach Bedarf mit Cembalo-Begleitung; am Nachmittag spielen alle Teilnehmer Kammermusik, in gemischter, sowie Consortbesetzung. Die Tonhöhe ist für Consort auf a=440 festgelegt, für Kammermusik und Einzelstunden eher a=415. Die Teilnehmer werden gebeten möglichst verschiedene tiefe Instrumente mitzubringen. (Tenor und Basset in F, oder sogar auch C-Bass und Subbass.) Stimmton 440-415